Bio Hanföl
heimisches Speiseöl mit wertvollem Fettsäuremuster
Gewinnung aus wertvollen Hanfsamen
Bei Hanföl handelt es sich um ein Speiseöl mit einem ausgewogenen Nährstoffprofil. Anders als CBD-Öl wird es nicht aus den Blüten oder Blättern der Hanfpflanze, sondern ausschließlich aus den reifen Samen gewonnen. Fachlich exakt wird es daher auch als Hanfsamenöl bezeichnet.
Der Unterschied zwischen Marihuana und Hanf
Sowohl Nutzhanf als auch Marihuana gehören zur Pflanzenart Cannabis sativa. Für die Herstellung unseres Hanföls wird ausschließlich zertifizierter EU-Nutzhanf verwendet.
Während Marihuana wegen seines hohen Gehalts an dem berauschenden Wirkstoff THC angebaut wird, enthalten die Samen des Nutzhanfs naturgemäß kein THC und kein CBD. Wohltuer Bio Hanföl wirkt daher absolut nicht berauschend und kann völlig unbedenklich als Speiseöl verzehrt werden.
Hanf – eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt
Hanf zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Bereits vor mehreren tausend Jahren wurden die nährstoffreichen Samen der Hanfpflanze geschätzt. Durch ihre vielseitigen Eigenschaften fanden nicht nur die Samen Verwendung in der Ernährung, sondern auch die robusten Hanffasern zur Herstellung von Seilen und Textilien.
Traditionelle Nutzung der Hanfsamen
Die Nutzung von Hanfsamen hat eine Jahrtausende alte Tradition in verschiedenen Hochkulturen. Schon in antiken Schriften Asiens und des Mittelmeerraums wurden die nährstoffreichen Samen der Hanfpflanze als fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung schätzend erwähnt. Bis heute gilt das aus den Samen gewonnene Öl als wertvolle Bereicherung der Pflanzenküche.
Die Hanfpflanze (Cannabis sativa) gehört zur Familie der Hanfgewächse (Cannabaceae) und ist botanisch mit dem Hopfen verwandt. Es handelt sich um eine schnellwachsende, einjährige Krautpflanze.
Lange Zeit stand die Nutzung von Hanfprodukten aufgrund veralteter Vorurteile im Schatten. In Deutschland ist der Anbau von zertifiziertem Nutzhanf unter strengen gesetzlichen Vorgaben geregelt: Nur Hanfsorten mit einem vernachlässigbar geringen THC-Gehalt von unter 0,3 % dürfen kultiviert werden.
Während die robusten Stängel der Pflanze vorrangig für Faser- und Baustoffe genutzt werden, liefern die nährstoffreichen Samen das wertvolle Wohltuer Bio-Hanföl – ein rein natürliches, nicht-berauschendes Speiseöl von hoher Qualität.
Die Herstellung des Wohltuer Hanföls
Für die Herstellung des Wohltuer Hanföls wird die Sorte Cannabis sativa verwendet, die nur von zugelassenen Unternehmen angebaut werden darf. Geerntet werden pro Hektar etwa 3 bis 4 Tonnen Hanfsamen. Für circa 350 Liter des wertvollen Hanföls wird ungefähr eine Tonne der kleinen Samen benötigt.
Die Ernte erfolgt mit speziellen Maschinen, die Samen werden dann in eine Ölmühle verbracht. Hier werden sie in einem schonenden Kaltpressverfahren gepresst, wodurch das Hanföl seine hochwertigen Inhaltsstoffe behält. Es handelt sich dabei um ein mechanisches Verfahren, bei dem keinerlei chemische Mittel zum Einsatz kommen.
Fettsäureprofil von Bio Hanföl
Typische Fettsäureverteilung
Linolsäure (Omega-6-Fettsäure)
Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure)
Gamma-Linolensäure (GLA) (seltene Omega-6-Fettsäure)
Ölsäure (einfach ungesättigte Fettsäure)
Geringe Anteile an gesättigten Fettsäuren (Palmitin- und Stearinsäure)
Wertvolle Balance:
Das Naturschatz-Öl zeichnet sich durch ein ernährungsphysiologisch günstiges Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren aus. Da es sich um ein naturbelassenes Produkt handelt, unterliegen die exakten Anteile leichten natürlichen Schwankungen.
Vielseitig in der kalten Küche
Wohltuer Bio Hanföl ist eine Bereicherung für die moderne, naturbelassene Küche. Um die empfindlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und das feine Aroma optimal zu schützen, sollte das Öl ausschließlich für die kalte Zubereitung verwendet werden.
Aufgrund seines niedrigen Rauchpunkts eignet sich kaltgepresstes Hanföl nicht zum Braten oder Frittieren. Warme Gerichte wie Suppen, Dünstgemüse oder Pastagerichte können jedoch nach dem Garvorgang direkt vor dem Servieren mit dem Öl verfeinert werden.
Natürliche Pflege für trockene Haut
Bio-Hanföl als Bereicherung im Futternapf
Durch sein Spektrum an essenziellen Fettsäuren ist Wohltuer Bio-Hanföl auch bei Tierhaltern eine beliebte Ergänzung im Napf von Hunden oder Pferden – beispielsweise als Beigabe zur Rohfütterung (BARF).
Fütterungshinweis: Das Öl kann einfach unter das tägliche Futter gemischt werden. Die Dosierung sollte stets an die Größe und das Körpergewicht des Tieres angepasst werden.
Äußere Anwendung: Zur Pflege von Fell und Haut kann das naturbelassene Öl sparsam auf verkrustete oder trockene Hautstellen aufgetragen werden.
Wohltuer Bio-Hanföl – Anwendung & Dosierung
Wohltuer Bio-Hanföl ist ein naturbelassenes, rein pflanzliches Speiseöl aus kontrolliert biologischem Anbau.
Verzehrempfehlung: Zur täglichen Ergänzung einer ausgewogenen Ernährung eignet sich beispielsweise die Beigabe von 1 bis 2 Teelöffeln des Öls in Salate, Smoothies oder Dips.
Äußere Anwendung: Neben der Verwendung in der Küche kann das naturbelassene Öl auch sparsam zur äußeren Hautpflege verwendet werden.
Abgrenzung: Hanföl vs. Cannabisöl (CBD)
Oft werden Hanföl und CBD-Öl miteinander verwechselt, da beide Produkte von der Pflanze Cannabis sativa stammen. Sie unterscheiden sich jedoch grundlegend in Rohstoff und Inhaltsstoffen:
- Wohltuer Bio-Hanföl (Hanfsamenöl): Wird ausschließlich aus den Samen gepresst. Es ist ein reines Speiseöl und enthält kein CBD (bzw. allenfalls technisch unvermeidbare Spuren) und keine berauschenden Wirkstoffe.
Cannabisöl / CBD-Öl: Wird primär aus den harzreichen Blüten und Blättern gewonnen und enthält das Cannabinoid Cannabidiol (CBD).
Bio-Hanföl in der Küche
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